Sunday21 December 2014

Live recorded in Berlin (Schokoladen, 28.11.2014), straight out of the mixpool, a foreaste of the album, which should be ready in spring 2015. Patience !

A friendly press release from Christine Jäckel :

(unfortunately only for german readers)

 

"Die Knoblauch Klezmer Band verzaubert das Publikum in der Synagoge mit poetischen Kompositionen

 

 

BAD KREUZNACH - Ein Teilchenbeschleuniger der Sonderklasse namens Knoblauch Klezmer Band gastierte in der gut besuchten Synagoge. Die fünf Musiker kommen aus aller Herren Länder, und die Multikulti-Mischung schlägt auch im Knoblauch-Klezmer-Sound durch. Denn Eli Fabrikant (Violine), Leon Behn (Bass), Arnoud Duvoux (Klarinette), Chris Lyons (Akkordeon) und Max Horbank (Percussion) kombinieren die verschiedenen Einflüsse ihrer jeweiligen Heimatregionen und ihrer jeweiligen musikalischen Sozialisation zu einem ganz eigenen Klezmer-Stil. So entsteht beispielsweise aus einem traditionellen Tanz im Zwei-Viertel-Takt, einem Freylekhs, eine schottisch gefärbte Variante.

Das Ensemble besticht nicht nur durch technische Präzision bei Affentempo, sondern mit Kompositionen, die mit viel Poesie verzaubern und entrücken. Wohlklang, der den Blutdruck wieder ins Lot bringt, wie man es der weißen Knolle nachsagt, die sich das Quartett für seine Namensgebung ausgesucht hat. Der in Riga geborene Eli Fabrikant, Arnaud Duvoux aus Frankreich, Chris Lyons aus Schottland, und die beiden Berliner Max Horbank und Leon Behn haben sich vor zwei Jahren in der deutschen Hauptstadt zusammengefunden und basteln seitdem fröhlich an ihrem eigenen Klezmer-Stil. Der Knoblauch-Klezmer-Sound verleugnet seine Wurzeln im traditionellen Liederrepertoire nicht, die Formation vermischt jüdische Volksmusik mit Sinti-Musik, osteuropäische und orientalische Einflüsse mit Klassik, Jazz, Rock und Ska.

Die Musiker bringen das Kunststück fertig, ein Klezmer-Konzert ohne die üblichen Verdächtigen, die meistgespielten Stücke der Klezmermusik zu spielen und vermitteln mit hauptsächlich eigenen Kompositionen, vorwiegend Instrumentalstücken, so viel Spaß und Lebensfreude, dass ihnen das Publikum in der Synagoge stehend Beifall zollte. Erstaunlich war nur, dass es die Zuhörer überhaupt so lange auf den Bänken hielt, da die Kapelle mitunter ein Formel-Eins-Tempo anschlug, das jedem Wirbelwind- und Springteufel-Training zur Ehre gereicht hätte. Aber außer zwei jungen Damen im zarten Kindergartenalter traute sich mal wieder keiner, der Aufforderung von Eli Fabrikant „hüpfen, hüpfen“ Folge zu leisten."

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